Die Bayerische Staatskanzlei und E.ON Bayern entsenden die bayerischen Jugend forscht-Sieger zum Bundeswettbewerb nach Kiel
Mit E.ON Bayern-Seesack nach Kiel
873 Kilometer sind es vom Prinz-Carl-Palais in München nach Kiel. Zumindest laut Wegweiser auf dem Abschluss-Foto. Die 15 bayerischen Jungforscher, die am Montag, 9 Mai, in der Staatskanzlei empfangen worden waren, haben bereits einen guten Teil des Weges zum Bundesentscheid Jugend forscht hinter sich gebracht. Für das letzte Stück der Reise Ende Mai an die Waterkant gab ihnen das Patenunternehmen E.ON Bayern einen Seesack mit auf den Weg.
Ehrungen sind sie gewohnt, die Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren, die zwischen Marmorwänden und goldbeschlagenen Türen im Münchner Prinz-Carl-Palais bei Apfelschorle und Orangensaft auf ihre Laudatoren warteten. Ihren letzten großen Triumph hatten sie Anfang April in Würzburg gefeiert, als sie in ihren jeweiligen Kategorien – von Chemie bis Informatik – zum bayerischen Landessieger Jugend forscht gekürt wurden. Schon zuvor hatten sie sich in zehn Regionalwettbewerben gegen über 2.000 Mitbewerber durchgesetzt. Doch bei diesem Empfang im Prinz-Carl-Palais durch die Bayerische Staatskanzlei wurde schnell klar: Als nächstes müssen sie sich mit den Besten aus der ganzen Republik messen.
Dass Bayern jetzt schon Spitze ist in Deutschland, stellte der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber (links im Bild), fest. In keinem anderen Bundesland habe es so viele Teilnehmer gegeben. Und dass nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der eingereichten Arbeiten hervorragend sei, ergänzte der Vorstandsvorsitzende des Patenunternehmens E.ON Bayern, Thomas Barth (rechts im Bild): "Unsere Zuversicht, auch auf Bundesebene einen Sieger zu stellen, ist daher groß!"
Zum ersten Mal hatte E.ON Bayern die Patenschaft für den Landeswettbewerb übernommen. Ein Einsatz, der weitaus mehr als finanzielles Sponsoring erfordert. "Ein wichtiger Beitrag zur Förderung junger Menschen," zollte Dr. Huber diesem Engagement Respekt. "Ohne eine Patenfirma wäre so ein Wettbewerb nicht möglich," betonte Dr. Monika Christl, die Landeswettbewerbsleiterin. "Erst wenn man hinter die Kulissen blickt, weiß man, was alles dahinter steckt."
Unter Blitzlicht-Gewitter nahmen die jungen Forscher Glückwünsche und Präsente entgegen – ein Schreibset von der Staatskanzlei und einen Seesack für die Fahrt an die Waterkant von E.ON Bayern – bevor sie sich den Mikrofonen der Journalisten stellten: einige in Jeans und Hemd, einige in Anzug und Krawatte, immer ein bisschen nervös, aber auch immer mit einer Portion Selbstvertrauen, das sie aus den bisherigen Erfolgen mit ihren Forscherarbeiten ziehen können.
Eine Wettbewerbs-Atmosphäre, die offenbar auch Thomas Barth ansteckte: "Offen und gerne gebe ich zu, dass dieser Forschergeist auch uns in seinen Bann gezogen hat. Deshalb fiebern wir auch mit, wenn unsere bayerischen Gewinner nächste Woche zum Bundesentscheid nach Kiel reisen."
873 Kilometer – mit einem E.ON Bayern-Seesack unterm Arm.
