Geschichte

Das große bayerische Regionalversorgungsunternehmen

Um die Regionalstruktur in Bayern nachhaltig zu stärken, wurden im Jahr 2001 die fünf Regionalversorgungsunternehmen zu einem großen gemeinsamen bayerischen Energieversorgungsunternehmen zusammengeführt.

Energieversorgung Oberfranken AG (EVO)

Die Energieversorgung Oberfranken AG (EVO) wurde in ihrer zuletzt bestehenden Form erst 1983 gegründet. Ihre Wurzeln reichen jedoch zurück bis zur Entstehung der Bayerischen Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG (BELG) in Bayreuth 1914 bzw. der Überlandwerk Oberfranken AG (ÜWO) in Bamberg 1920.

 

Innerhalb ihres rund 9.000 Quadratkilometer großen Versorgungsgebietes erzielte die EVO zuletzt einen Stromabsatz von mehr als 7,5 Milliarden Kilowattstunden.

Isar-Amperwerke AG (IAW)

Bild: Berglandschaft

Die Geschichte der Isar-Amperwerke AG (IAW) ist unmittelbar mit der Geschichte der Elektrifizierung Oberbayerns verbunden. Die 1894 gegründeten Isarwerke und die 1908 gegründeten Amperwerke fusionierten 1955 zur Isar-Amperwerke AG, dem lange Zeit größten privaten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands. In einem Vertriebsgebiet von etwa 13.700 Quadratkilometern mit 379 Städten und Gemeinden wurden zuletzt 10 Milliarden Kilowattstunden abgesetzt.

OBAG AG (OBAG)

Bild: Flusslandschaft

Die frühere OBAG ist aus der Bayerischen Überlandcentrale Aktiengesellschaft (BÜC) hervorgegangen, die bereits 1908 gegründet wurde. Im 21.000 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet in der Oberpfalz, in Niederbayern und in Teilen Oberbayerns wurden zuletzt knapp 12,5 Milliarden Kilowattstunden abgesetzt. Mehr als 20 Prozent des Stroms stammte aus erneuerbaren Energiequellen, allen voran Wasserkraft.

Überlandwerk Unterfranken AG (ÜWU)

Die Ursprünge der ehemaligen Überlandwerk Unterfranken AG (ÜWU) gehen auf Pläne des Königlich Bayerischen Staatsministeriums des Innern zur flächendeckenden Stromversorgung Unterfrankens zurück. Jedoch erst kurz nach dem Ersten Weltkrieg kam es zur Gründung der Kreis-Elektrizitätsversorgung Unterfranken AG.

 

Ab 1947 trug das Unternehmen den Namen ÜWU und versorgte ein Gebiet von 6.300 Quadratkilometern mit zuletzt gut 4,7 Milliarden Kilowattstunden Strom.

Großkraftwerk Franken AG (GFA)

Bild: Großkraftwerk Franken

Die Geschichte der Großkraftwerk Franken AG (GFA) beginnt 1913, als die Städte Nürnberg und Fürth eine Gesellschaft zum Betrieb von Dampfmaschinen gründeten. Seit den 50er Jahren bildeten die beiden Kraftwerksstandorte in Gebersdorf und Frauenaurach das Rückgrat der fränkischen Stromversorgung, ergänzt durch das Pumpspeicherwerk Happurg.

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